Digitaler Wechsel

Erprobte Formate der Beteiligung von Publikum

 

Digitalisierung in aller Munde – und eine Pandemie tritt aufs Gaspedal?  Livestream, Chattheater, Gamifikation, Snapchat und Telegram-Theater, Zoom und Twine, Gathertown und „Mach mal die Kamera aus, ich hör dich nicht“- Metadiskurs: Was haben wir uns online getroffen, online geprobt, waren im Warteraum einer 6. Sparte und haben Challenges gemacht, Profile angelegt, Datenspeicher freigemacht? Herzlichen Glückwunsch! Wie nebenbei reisten wir von Premiere zur Konferenz, von Mitgliederversammlung zur Weiterbildung ohne die Hausschuhe auszuziehen. Auch dafür Glückwunsch! Im Reflektieren nun scheinen wir überrascht: Leben wir nicht schon im postdigitalen Zeitalter und ist das jetzt diese neue Theatersprache, die sich auf Prozesse und Produkte, auf das Schaffen und auf den Kontakt zum und mit dem Publikum auswirkt? Hat der Generationenwechsel in der Theaterlandschaft schon begonnen und – reißt er Mauern ein? Wie steht es mit dem Verhältnis Stadttheater – Freie Szene in Bezug auf Formate, die sich nicht um Probenraumausstattung sondern um Zugang zu (günstigen) Technologien drehen?



What to keep ist eine Überschrift für dieses rasante Netzwerktreffen mit Impulsen und Tischgesprächen. Für zwei Stunden sammeln und entwerfen wir Gedanken ganz und gar analog – eine produktive Pause im Festivalcafé, die gleichzeitig den Bogen spannt hin zu einer Idee für eine postdigitale Arbeitshaltung. Mit Beispielimpulsen und einem weiten Annäherungsradius widmen wir uns den Theatervermittlungsformen im Netz und ihrer Demokratiefähigkeit. Den Rahmen bringen wir – Erfahrungen und Expertise kommen von euch.

 

 

EINE KOOPERATION MIT   LanZe e.V., LandesZentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt e.V.

 

INITIIERT VON  Maria Gebhardt (Geschäftsführerin LanZe e.V.)

 

UMGESETZT VON  Sandra Bringer 

 

MIT  Michael Morche (Spielmitte e.V. Halle) und Katharina Brankatschk (Thalia Theater Halle)



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