Als die Mauer fiel

URAUFFÜHRUNG
EIN RECHERCHEPROJEKT AUS GESPRÄCHEN ZWISCHEN JUGENDLICHEN, ELTERN UND GROSSELTERN | IN KOOPERATION MIT DEM TAGESSPIEGEL
STÜCKENTWICKLUNG
 
AB 12 JAHREN
60 MINUTEN

 
„Das hat keiner gewusst, dass die Mauer da fällt wo se fällt, wo se gefallen ist.“

 
Am 9. November 1989 fällt die Mauer. Das Land dahinter, die DDR, löst sich im Laufe des Jahres 1990 auf. Die Menschen im Osten bewegen sich zwischen Aufbruch und Resignation, Euphorie und Angst. Am 3. Oktober wird aus Ost- und Westdeutschland die heutige Bundesrepublik Deutschland. 30 Jahre danach befragt eine junge Generation diese Zeit: Wie muss man sich die DDR vorstellen, wenn man sie nicht mehr erlebt hat? Und was passierte in der Zeit von November 1989 bis Oktober 1990? Gemeinsam mit einer Gruppe von Jugendlichen hat sich das künstlerische Team auf die Suche nach persönlichen Geschichten und O-Tönen von denjenigen gemacht, die die Zeit selbst erlebt haben. Eltern und Großeltern wurden zu ihren Kindheitserinnerungen, zu ihrem Alltag, zu ihren Erfahrungen mit dem politischen System und zum Tag des Mauerfalls befragt. In der Probenphase kamen die Perspektiven der westdeutschen Schauspieler*innen und andere ostdeutsche Biografien hinzu. Aus dem Interviewmaterial, Zitaten und Musikcollagen ergibt sich ein vielschichtiges Recherchestück über die Wendezeit.

 

 

REGIE & TEXT  Romy Weyrauch

KÜNSTLERISCHE KONZEPTION & TEXT  Marie Jordan

SOUND  MarcusThomas

BÜHNE & KOSTÜME  Jenny Barthold

DRAMATURGIE  Eva Stöhr

THEATERPÄDAGOGIK  Uta Sewering

ES SPIELEN  Andrej von Sallwitz, Marcus Thomas

IM VIDEO  Sarah El-Issa, Sophia Hankings-Evans, Jan Jaroszek

FOTOS  Christian Brachwitz


THEATER AN DER PARKAUE, JUNGES STAATSTHEATER BERLIN

ab 12 Jahre


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