Das Urteil

NACH FRANZ KAFKA

 

AB 16 JAHREN
60 MINUTEN

 

„Willst du dir wirklich jene alten Männer zum Vorbild nehmen, die eine Welt verteidigen, die mit ihnen im Sterben liegt?“


EIN UNSCHULDIGES KIND WARST DU JA, ABER NOCH EIGENTLICHER WARST DU EIN TEUFLISCHER MENSCH! – UND DARUM WISSE, ICH VERURTEILE DICH JETZT ZUM TODE DES ERTRINKENS. – Was für ein Vater würde so etwas zu seinem Sohn sagen? Wodurch kann solch ein drakonischer Urteilsspruch gerechtfertigt sein? Kafkas surrealistisch anmutende Erzählung stellt bis heute die Leserschaft vor Rätsel, lädt zu einer eigenen Deutung ein und verlangt förmlich danach, den Text und die Parallelen zu Kafkas Biografie auszuschlachten. Der Vater-Sohn Konflikt in „Das Urteil“ ist unmissverständlich, beklemmend und verstörend, auch wenn die Hintergründe und das Vorgefallene, wie so oft bei Kafka, dunkel im Bereich der Andeutung und des Unausgesprochenen bleiben. Aber wie aktuell und universell ist dieser Konflikt und Kafkas Hinterlassenschaft für junge Heranwachsende? Welchen Zugang können sie heute durch den Wandel der Rollen-, Erziehungs- und Geschlechterbilder finden? Aktuell und universell ist diese Inszenierung eine Komposition aus Kafkas Werk, eigenen Texten, Videosequenzen und einem energetischen Spiel.

 

 

KONZEPT & KURATION  Hauke Pockrandt

LICHT- & VIDEODESIGN  Hagen Dittmer

TONDESIGN  Andreas Wunder

DRAMATURGIE  Ronny Jakubaschk

ANIMATIONEN  Paula-Rahel Cyriaks (Studentin der Burg Giebichenstein)

VIDEOBEARBEITUNG  Judith Hanke (Studentin der Burg Giebichenstein)

SKIZZENZEICHNUNGEN  Karen Rosas Jaspi (Studentin der Burg Giebichenstein)

BÜHNENPERFORMANCE  Nils Andre Brünnig

IN VIDEO UND TON  Nora Schulte, Cynthia Cosima Erhardt, Aline Bucher, Bettina Schneider, Martin Reik

FOTOS  Anna Kolata

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NEUES THEATER HALLE

ab 16 Jahre


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